Silos, Tanks und Wärmespeicher haben große, freie Mantelflächen ohne Fenster. Mit Photovoltaik werden sie zur Stromquelle – direkt dort, wo der Strom gebraucht wird.
Auf einem zylindrischen Mantel zeigt jedes Modulfeld in eine andere Richtung. Die Erzeugung verteilt sich dadurch über den ganzen Tag: Ost am Morgen, Süd zu Mittag, West am Abend. Das passt gut zu Betrieben, die den ganzen Tag Strom brauchen.
Damit unterschiedlich ausgerichtete Felder sich nicht gegenseitig bremsen, wird die Verschaltung danach geplant – mit getrennten Strings und MPP-Trackern oder mit Moduloptimierern.
Ein Silo ist kein Gebäude. Mantel, Verformung im Betrieb, Reinigung und Zugänglichkeit bestimmen, wie die Unterkonstruktion befestigt wird.
Ja. Die Module werden in Feldern entlang des Umfangs angeordnet. Weil jedes Feld anders ausgerichtet ist, werden die Felder elektrisch getrennt verschaltet oder mit Moduloptimierern ausgestattet.
Das hängt von Durchmesser, Höhe, Verschattung und Standort ab. Grob gilt: Die südlich ausgerichteten Felder liefern ähnlich wie eine Südfassade, die Ost- und Westseiten etwas weniger, dafür am Morgen und Abend. Eine genaue Berechnung erstellen wir im Fassaden-Check.
Ja. Wir prüfen Tragfähigkeit und Verformung des Mantels und legen die Befestigung so aus, dass Dichtheit und Betrieb des Silos nicht beeinträchtigt werden.
Ja. Große Wärme- und Pufferspeicher haben meist eine geschlossene Mantelfläche ohne Öffnungen und stehen frei. Das macht sie zu guten Trägern für eine PV-Anlage.
Ein Gespräch genügt, um zu klären, ob sich Ihre Fassade eignet. Wenn nicht, sagen wir es Ihnen offen. Dann haben Sie 20 Minuten investiert und eine klare Antwort.