Bei bauwerkintegrierter Photovoltaik (BIPV) ersetzen PV-Module einen Teil der Gebäudehülle. Sie schützen vor Witterung, prägen die Architektur und liefern Strom – genau dann, wenn er am teuersten ist.
Ein BIPV-Modul ist Bauprodukt und Stromerzeuger zugleich. Es übernimmt eine Funktion der Gebäudehülle – etwa als Bekleidung einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade, als Brüstung oder als Verglasung. Damit entfällt ein Teil der Kosten, die für eine herkömmliche Fassade ohnehin anfallen.
Die Anforderungen an BIPV-Module beschreibt die Normenreihe EN 50583. Dazu kommen die bauaufsichtlichen Regeln des jeweiligen Landes, etwa zum Brandschutz und zur Verwendung von Glas in der Fassade.
Eine PV-Fassade verbindet drei Gewerke, die sonst getrennt geplant werden: Fassadenbau, Statik und Elektrotechnik. Fehler an den Schnittstellen sind die häufigste Ursache für Mehrkosten. Deshalb planen wir alle drei gemeinsam.
Projekte unserer Gründer und unseres Systempartners mo energy systems. Alle Referenzen
| Projekt | Ausführung | Status | Leistung |
|---|---|---|---|
| Bürogebäude, Hohenems (AT) | mo-bility projects | umgesetzt | 66 kWp |
| Feuerwache, Neumarkt (AT) | mo energy systems | umgesetzt | 123,62 kWp |
| Industriebetrieb, Laakirchen (AT) | mo energy systems | umgesetzt | 127,02 kWp |
BIPV steht für bauwerkintegrierte Photovoltaik. Die PV-Module ersetzen dabei einen Teil der Gebäudehülle, zum Beispiel die Fassadenbekleidung, eine Brüstung oder eine Verglasung, und erzeugen gleichzeitig Strom.
Eine aufgesetzte Anlage (BAPV) wird auf eine bestehende Hülle montiert. Bei BIPV ist das Modul selbst Teil der Hülle und muss deshalb auch die bauaufsichtlichen Anforderungen an Fassade oder Verglasung erfüllen.
Eine Südfassade liefert in Lochau rund 880 kWh pro kWp und Jahr, ein Dach Ost+West rund 1.045. Dafür erzeugt die Fassade im Winter (November bis Februar) rund 61 % mehr und ihr Strom ist am Markt im Mittel rund 12,9 % mehr wert. Dazu kommen eingesparte Kosten für die herkömmliche Fassadenbekleidung. (Auswertung PVGIS-SARAH3 und EPEX Spot AT Day-Ahead 2021–2023)
Für die Module gilt die Normenreihe EN 50583, für die Elektrotechnik OVE E 8101 und OVE R 11-1, für den Blitzschutz EN 62305, für den Brandschutz die OIB-Richtlinie 2 in der jeweils im Bundesland verbindlichen Fassung. Die Statik folgt den Eurocodes.
mo-bility projects übernimmt als Generalunternehmer Planung, Statik der Unterkonstruktion, Elektrotechnik, Baustellenkoordination und Übergabe. Sie haben einen Vertrag und einen Ansprechpartner.
Ein Gespräch genügt, um zu klären, ob sich Ihre Fassade eignet. Wenn nicht, sagen wir es Ihnen offen. Dann haben Sie 20 Minuten investiert und eine klare Antwort.